Klebefolie auf alten Küchenfronten anbringen - Blasenfrei und rückstandsfrei entfernen

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Klebefolie auf alten Küchenfronten anbringen - Blasenfrei und rückstandsfrei entfernen

Eine Küchenmodernisierung muss nicht teuer sein, und das Bekleben alter Fronten mit Folie ist ein bewährter Weg, um dem Raum in wenigen Stunden ein neues Gesicht zu geben. Damit die Aktion jedoch nicht im Frust endet, kommt es auf die richtige Vorbereitung und Technik an. Reinigen Sie die Flächen zunächst gründlich mit einem fettlösenden Mittel und spülen Sie sie danach mit klarem Wasser nach, denn Rückstände verhindern die Haftung. Messen Sie dann jedes Element einzeln aus und schneiden Sie die Folie mit einem scharfen Messer und einer geraden Kante etwa zwei Zentimeter größer zu, da der Zuschnitt an der Kante später präziser erfolgt. Zum Aufbringen empfiehlt sich die Nassmethode: Besprühen Sie die Front leicht mit einer Mischung aus Wasser und einem Tropfen Spülmittel, legen Sie die Folie auf und schieben Sie sie in die gewünschte Position. Diese mieterfreundliche Verbesserung ermöglicht es Ihnen, auch größere Bahnen ohne Luftblasen zu verlegen, denn das Seifenwasser lässt die Folie gleiten, bis Sie sie mit einem Rakel von der Mitte zu den Rändern hin ausstreichen. Drücken Sie dabei fest, aber gleichmäßig, und wischen Sie die austretende Flüssigkeit sofort mit einem Tuch auf. Arbeiten Sie langsam und in überlappenden Bahnen, dann bleibt die Oberfläche glatt und die Kanten haften sauber.



agademboxer.de , ist das kein Grund zur Panik: Bei frisch verlegter Folie können Sie die Luftblase vorsichtig mit einer Nadel anstechen und die Luft mit dem Finger oder dem Rakel zur Einstichstelle hin ausstreichen. Bei hartnäckigen Blasen hilft es, die Stelle mit einem Föhn leicht zu erwärmen, wodurch die Folie weicher wird und sich besser anpassen lässt – aber halten Sie den Föhn stets in Bewegung und nicht zu dicht an der Oberfläche, um ein Schrumpfen zu vermeiden. Achten Sie auch darauf, dass die Küche während der Arbeit nicht zu kalt ist; ideal sind Temperaturen über 18 Grad, da die Klebeschicht sonst spröde wird. Eine waagerechte Verlegung an den Türen ist übrigens meist einfacher als eine senkrechte, weil die Schwerkraft Ihnen hilft. Diese mieterfreundliche Verbesserung erfordert zwar etwas Geduld, belohnt Sie aber mit einem makellosen Ergebnis, das sich später auch wieder unkompliziert rückgängig machen lässt. Wenn Sie Ecken und Kanten exakt einschneiden, bevor Sie die Folie um die Kante biegen, vermeiden Sie unschöne Falten und die Haltbarkeit wird deutlich erhöht.

Die Entfernung der Folie nach einigen Jahren ist ebenso wichtig wie das Anbringen, und hier gilt: Je schonender Sie vorgehen, desto besser für den Untergrund. Erwärmen Sie die Folie großflächig mit einem Föhn auf etwa 40 bis 50 Grad, bis sie sich weich und geschmeidig anfühlt, und ziehen Sie sie dann langsam in einem flachen Winkel von einer Ecke ab – nicht senkrecht, sonst reißt sie. Wenn Sie dabei einen Föhn in der einen und die Folie in der anderen Hand halten, geht die Arbeit flüssig von der Hand; eventuelle Klebereste lassen sich mit einem in Speiseöl oder einem handelsüblichen Reinigungsalkohol getränkten Lappen abreiben, wobei Sie immer kleine Kreise machen. Vermeiden Sie unbedingt Spachtel oder scharfe Gegenstände, da diese die darunterliegende Beschichtung zerkratzen. Sollte die Folie sehr spröde sein, können Sie sie in schmalen Streifen abziehen, statt zu reißen. Diese Vorgehensweise ist eine wahre mieterfreundliche Verbesserung, denn sie hinterlässt die Originaloberfläche in unbeschädigtem Zustand, sodass Sie bei einem Auszug die alten Fronten problemlos wiederherstellen können. Abschließend wischen Sie die Flächen mit einem feuchten Tuch ab, um Reste von Öl oder Alkohol zu entfernen, und schon sind die Türen bereit für eine neue Gestaltung oder den ursprünglichen Zustand – ganz ohne Kratzer oder Verfärbungen.